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Sunset

In Travel on
11. Juni 2016

Ein Wochenende am Meer..

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…  wie habe ich das vermisst. Für ein Wochenende alles hinter sich lassen, den Kopf abschalten und mit einem gutem Buch am Strand die Sorgen vergessen. In letzter Zeit ging es bei mir drunter und drüber. Ich hatte viele letzte Klausuren, vor denen ich großen Respekt hatte, eine Volleyball Schiedsrichterprüfung und auch in meinem Freundeskreis lief nicht alles immer rund.

Aber nach dem Wochenende kann ich sagen, dass es gut ist, wie es gekommen ist. Auch wenn ich traurig war, dass ich meine Schiedsrichterprüfung nicht bestanden habe, hat dann ein Magnum double Peanutbutter mein Tag gerettet. Und meine persöhnlichen Helden der Woche sind meine Eltern. Egal wie angstrengt ich von meinen „Freunden“ (ich schreibe bewusst in Anführungszeichen, da ich inzwischen nicht mehr, weiss ob ich sie alle als meine bezeichnen kann) war, konnte ich mich immer bei ihnen „ausheulen“ und meine Frust rauslassen. Sie haben mir die Woche(n) über immer Mut gemacht und ich bin so dankbar.

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Aber auch das Wochenende weit weg von all dem Stress hat mir unglaublich gut getan. Die meisten Klausuren waren hinter mir und ich konnte mich fallen lassen. Immer wenn wir nach Poel in unsere Ferienwohnung kommen, fühltes sich an wie nachhause kommen. Dort ist ein Stück von mir vor 10 Jahren das erste mal geblieben und ich komme nicht mehr los. Egal wie klein und „unmodern“ diese Insel ist, sie gehört zu mir und ich bin froh darüber, so einen Ort zu haben, an dem ich mich zurück ziehen kann.

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Ich kenne die Wege zum Cafe Frieda, weiß wo es das beste Eis gibt, die leckersten Fischbrötchen und kenne die besten Radwege. Und mein Platz am Strand ist mir auch jedes mal sicher, versteckt in einer kleinen „Bucht“ abseits von den Touristen. Es ist eine Art kleine Tradition von uns, dass wenn wir eine Auszeit brauchen, nach Poel fahren. Es ist unser Ort der Ruhe und Entspannung.

Ein ort der für mich im leufe der Jahre ein große Bedeutung erlangt hat. Ich glaube es ist nicht zu viel gesagt, dass ich mich dort in manchen Situationen hemischer fühle, als in meiner Kleinstadt in der ich lebe. Das ist aber generell nicht schwer, denn auch wenn ich nur zwei Jahre in Freiburg gelebt habe; bzw. dort geboren wurde, zieht es mich dort mehr hin, als in die Stadt, in der ich momentan lebe.

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Gerne würde ich oft reisaus nehmen und weg von hier. Aus dieser beklemmenden Atmosphere und Großstadtluft schnupern. Da komme ich wohl ganz nach meinem Vater, dem Weltenbummler, Großstadtverliebten und gebürtigem Hamburger, der es mit uns hier aushalten muss. Für mich sind es aber nur noch 2-3 Jahre, dann heißt es so schnell wie es geht weg von hier. Mit dem Abitur in der Tasche eine Weltreise oder die Grande Tour machen oder ggf. doch ’nur‘ studieren und wieder im Lernfieber sein.

3 Jahre sind schnell vorbei, aber tortzdem noch so fern und mindestens 6 Wochenende auf Poel entfernt. Solange möchte ich mein Leben genießen und mich wieder am Strand liegen sehen, träumend von einem Abenteuer wie Tschick und Maik es erlebten. Vielleicht wird es ja eines Tages passieren, aber solange träume ich noch weiter und wünsche euch einen schönen Abend.